WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG DER STADTVIERTEL

EinleitunG

Ein aufbauender Beitrag der Stadtviertel zur Wirtschaft vor Ort und vor allem positive wirtschaftliche Auswirkungen auf lokaler Ebene: Diese Ziele werden gewöhnlich angestrebt, wenn von Entwicklung der Stadtviertel die Rede ist.

Aus dieser Sicht umfasst die Entwicklung der Stadtviertel eine Menge Tätigkeiten und ergänzender dynamischer Initiativen …

Unternehmensgründungen, Standortbestimmung der Unternehmen im Stadtgefüge, Betreuung potenzieller Investoren, Kommunikationspolitik zum Thema Stadt und Stadtviertel, Förderung der Geschäftswelt in den Stadtvierteln, Gestaltung des Stadtbildes, Schaffung von Räumen für städtische Aktivitäten oder Unternehmensstandorte usw.

sie betrifft aber auch sehr unterschiedliche Wirtschaftsbereiche:

den Lebensmittelhandel, die Personenausstattung, das Hotel- und Gaststättengewerbe, Kunst und Kultur, Dienstleistungen an Personen, VoG und Vereinigungen, sozialwirtschaftliche Betriebe, den Umweltschutz, den ökologischen Umbau usw.

Alle am Wirtschaftsleben und an der Stadtgestaltung beteiligten Akteure könnten somit zur Entwicklung der Stadtviertel und ipso facto zur Wirtschaftskraft der Stadt beitragen. Aber wie? Und wie können ihre Aktionen koordiniert werden, damit sie vor Ort effizient zum Aufschwung beitragen?

Liegt der Schlüssel zu dieser Koordinierung nicht bei den Städten und Stadtvierteln? In vielen Stadtgebieten ist – als Reaktion auf die tiefgreifenden Änderungen in der gesamtwirtschaftlichen Lage – auf jeden Fall zu beobachten, dass die Aktionen und die wirtschaftlichen Steuerungsmaßnahmen stadtspezifisch umgesetzt werden. Die Gebietskörperschaften nehmen jetzt ihr Schicksal in die Hand und setzen auf „territoriale Entwicklung“ oder auf „lokale Entwicklung“. Neue, auf Wirtschaftsaufschwung abzielende Steuerungsmechanismen tauchen auf verschiedenen territorialen Ebenen, insbesondere in den Stadtregionen – in denen das Aufschwungpotential größer ist -, aber auch sehr lokal in den Stadtvierteln auf. Für diese Städte oder Stadtviertel werden besondere, meist mit „lokalen Marketinginitiativen‘ verbundene Entwicklungsstrategien, aber auch städtische Neugestaltungsprojekte (die Qualität des Stadtumfeldes gilt als entscheidender Entwicklungsfaktor), diverse Incentivemaßnahmen oder Ausbildungsprogramme für das örtliche Publikum ausgearbeitet. Zur Umsetzung dieser komplizierten Lokalentwicklungsstrategien entstehen neue Koordinierungsformen für die Maßnahmen der öffentlichen Hand, unter anderem auf Ebene der Stadtviertel.

Eine in den Stadtvierteln selbst ausgedachte Entwicklungspolitik (mit Ausarbeitung einer Entwicklungsstrategie und Schaffung besonderer, stadtviertelspezifischer Steuerungswerkzeuge) wäre eine zweckmäßige Ergänzung der auf höherer territorialer Ebene betriebenen Entwicklungspolitik und könnte diese noch effizienter gestalten.

Auf dieser Basis arbeitet jedenfalls das SUN-Projekt, das von Akademikern begleitet, aber auch vor Ort in den Partnervierteln getestet wird.

Konkrete Arbeitsfelder:

Die SUN-Projektpartner bearbeiten hauptsächlich drei Arbeitsfelder:

  1. Image und Kommunikation,
  2. Aufwertung leer stehender Schaufenster,
  3. Unterstützung der Gemeinschaftsdynamik, zu der auch die Verbesserung der Auslagen gehört.

Leader dieser Aktion

Ville de Liège (Belgien)

Operationnelles Team

2011-12-02 | SUN als Thema für Studenten

Am 2. Dezember hat der Koordinator der Energieaktion das SUN-Projekt Studenten der Fachrichtung „Erkundung und Umgang mit der Umwelt“ auf dem Campus Arlon der Universität Lüttich vorgestellt. Einige dieser Studenten haben sich näher mit diesem Aspekt des Projekts befasst

2011-09-14 | Webseite für die Unterstadt

Seit dem 14. September 2011 hat die Unterstadtist eine eigene Informationsseite auf den offiziellen Webseiten der Stadt Eupen erhalten - http://www.eupen.be/Wirtschaft/Unterstadt.aspx

2011-07-01 | Hodimont'Zine

Die erste Ausgabe der neuen Stadtzeitung, der « Hodimont’Zine », ist am 1. Juli erschienen. Darin finden Sie alle Informationen über Ihr Viertel, die dort laufenden Veranstaltungen und die dort aktiven Vereinigungen.

2011-02-11 | Besuch von Le Chênelet im Nord Pas de Calais

Le Chênelet ist ursprünglich ein soziales Beschäftigungs- und biologisches Landwirtschaftsprojekt. Unter anderem mit Unterstützung des Interreg IV-Programms wurde es zu einem ökologischen Bauunternehmen ausgeweitet, das mit lokalen Materialien arbeitet. Durch diesen Ansatz übernimmt es die vier Teilaktionen des SUN-Projekts.

Jede der am SUN-Projekt beteiligten Städte hat in irgendeiner Form zumindest Ansätze zu ähnlichen Projekten. Wie in Le Chênelet verbinden diese oft soziale Beschäftigung mit Bau- und Agrardienstleistungen, die sich an die schwächsten Zielgruppen der Gesellschaft richten. Mehr Info unter www.chenelet.org oder HIER.

2009-09-29 | Lifelong learning networks

Artikel mit dem Titel “LIFELONG LEARNING NETWORKS FOR SUSTAINABLE REGIONAL DEVELOPMENT”, der unter Mitwirkung von Christine Ruelle (LEMA-ULg) und Pieter Valkering (Universität Maastricht) entstand sowie auf einem Seminar in Lüneburg zu den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit vorgestellt wurde. ("Kommunikation und Lernen in Netzwerken - Potentiale und Herausforderungen im Rahmen der ökologischen Nachhaltigkeit")