SCHREBERGÄRTEN

Mehrere Stadtviertel des SUN-Projekts haben ferner beschlossen, Schrebergärten anzulegen. Es sind Orte, an denen nicht nur leckeres Gemüse gezüchtet wird (was man selber erntet, schmeckt ja bekanntlich besser …); sie sollen auch eine Begegnungsstätte für die Einwohner werden, damit der so wertvolle gesellschaftliche Kontakt nicht verloren geht. In Genk sind solche Gemüsegärten zum Beispiel auf brachliegenden Grundstücken oder entlang Eisenbahnlinien angelegt worden. Die Stadt und die Einwohner kümmern sich gemeinsam um diese Anlagen. Dort werden Kurse für ökologischen Gartenbau organisiert: Die Parkanlagen sind Zufluchtsorte, die umweltgerecht unterhalten werden sollen – zum Schutz der Biovielfalt. Auch in Heerlen ist ein Gemüsegarten angelegt worden, der im Juni 2010 nach monatelanger Zusammenarbeit mit den Anwohnern eingeweiht worden ist. Bei der Gestaltung dieses Gemüsegartens wurde viel Recyclingmaterial verwendet. Es haben dort Kochkurse stattgefunden; veröffentlicht wurde auch ein Buch mit den von den Hobbyköchen vorgeschlagenen Rezepten. Im Herbst 2010 wurde auch ein Gemeinschaftsgemüsegarten in Lüttich auf einem kürzlich sanierten ehemaligen Industriestandort angelegt. Entsteht demnächst en euregionales Netz aus Gemeinschaftsgemüsegarten?

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 Foto's moestuin Genk  Foto's moestuin Heerlen