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PROJEKTAUFRUF

Ziel des SUN-Projekts ist unter anderen, mehr Natur in die Stadtviertel zu bringen. Grünflächen machen das Stadtleben nicht nur angenehmer, sie können auch zur Verbesserung der Luftqualität beitragen, Überhitzungen im Sommer verhindern, den Lärmpegel in der Stadt senken und – in bestimmten Fällen – das Regenwasser zurückhalten und somit die Überschwemmungsgefahr eindämmen. Kurzum: Warum sollten wir also darauf verzichten?

Wenn von Natur in der Stadt die Rede ist, denkt jeder oft an „Parks und Gärten“. Aber es ist nicht einfach, kleinere Parks an jeder Straßenecke anzulegen – von großen Parks ganz zu schweigen -, besonders in dichtbevölkerten Stadtvierteln. Andere Lösungen müssen her; aus diesem Grund schlagen Stadtbewohner überall auf der Welt immer kreativere Lösungen vor, um ihr Lebensumfeld zu begrünen. Egal ob Einwohner, Einzelhändler, Unternehmen, Vereinigung oder Schule: Jeder kann sich an den Initiativen zur Stadtbegrünung beteiligen: Fassaden, Blindgiebel, Innenhöfe, Flachdächer, Parkplätze, … auf all diesen Privatflächen können Pflanzen wachsen (die nicht sämtliche Mauerfugen zersetzen, wie allgemein angenommen wird).

In diesem Sinne wurden die Einwohner dreier SUN-Projekt-Stadtviertel:

St.-Léonard (Lüttich), Hodimont (Verviers) und Unterstadt (Eupen) im Januar 2010 aufgerufen, Begrünungsprojekte vorzuschlagen. Zahlreiche Einwohner und Akteure dieser Viertel sind diesem Aufruf gefolgt. Nahezu 30 Projekte wurden vom SUN-Projekt ausgewählt und bezuschusst. Die Verantwortlichen der Städte Lüttich und Verviers, die Projektteilnehmer, überhaupt alle waren hellauf begeistert, geduldig und ausdauernd: Heute ist das Ergebnis nicht zu übersehen.

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Brochure Luik 2010 (FR) Brochure Luik 2011 (FR) Projectfoto's Brochure Verviers 2010 (FR)
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Brochure Verviers 2011 (FR) Projectfoto's Brochure Eupen (DE) Projectfoto's